Langquaid – Eine zwölfköpfige Gruppe der Radsportabteilung des TSV Langquaid machte sich am 25. September auf den Weg ins italienische Ormea im Piemont, um eine Woche voller sportlicher Herausforderungen und landschaftlicher Highlights zu erleben.
Ormea – Herz der ligurischen Alpen
Die ersten drei Nächte verbrachte die Gruppe in Ormea, einem charmanten Bergstädtchen mit mittelalterlichem Flair. Die Altstadt, geprägt von engen Gassen („Trevi“) und historischen Gebäuden, liegt eingebettet in die ligurischen Alpen und bietet ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten. Die ersten beiden Tage wurden genutzt, um die sogenannten „Navatrails“ zu erkunden – abwechslungsreiche Mountainbike-Strecken mit spektakulären Ausblicken und technischem Anspruch.
Etappe mit Aussicht: Ormea nach Molini di Triora
Am dritten Tag stand die Überquerung des Garezzo-Tunnels auf 1690 Metern Höhe an. Der Übergang bot der Gruppe einen atemberaubenden Blick ins Val Argentina – ein Panorama, das für die Anstrengungen mehr als entschädigte.
Molini di Triora – das Hexendorf im Valle Argentina
Die nächsten drei Tage verbrachte die Gruppe in Molini di Triora, einem historischen Bergdorf, das für seine alten Wassermühlen und seine mystische Vergangenheit bekannt ist. Der Ort wird oft als „Hexendorf“ bezeichnet, da im benachbarten Triora im 16. Jahrhundert Hexenprozesse stattfanden. Die Trails rund um Molini waren technisch anspruchsvoll und verlangten den Fahrern einiges ab – sowohl konditionell als auch fahrtechnisch.
Finalborgo – das Mountainbike-Mekka Liguriens
Am Abend des 1. Oktober ging es weiter nach Finalborgo bei Finale Ligure. Die Region ist weltweit bekannt für ihre Mountainbike-Trails und war bereits mehrfach Austragungsort der Enduro World Series. Die Gruppe nutzte die letzten Tage, um die legendären Strecken rund um die ehemalige NATO-Basis und viele weitere Trails zu fahren.
Guiding und Organisation
Die Tour wurde von Martina Eberl und Roland Schedl vom TSV Langquaid geleitet. Beide sind ausgebildete Techniktrainer die sich bestens in den Regionen auskennen, da sie in der Gegend oft für Trail Experience unterwegs sind. Somit kam auch das Kulinarische nicht zu kurz, da sie die Geheimtipps kannten wo man hervorragend essen gehen konnte. Unterstützt wurden sie in Ormea und Molini di Triora teilweise von lokalen Guides, die zusätzliche Einblicke in die Kultur und die besten Trails der Umgebung gaben.
Die Reise war ein voller Erfolg – sportlich herausfordernd, landschaftlich beeindruckend und geprägt von Gemeinschaft und Begeisterung für den Mountainbikesport.