Internationaler Karate-Tag in Kelheim gebührend gefeiert

Am Freitag, den 25. Oktober, fand im Honbu-Dojo (dies entspricht der Hauptschule des Landes) in Kelheim erneut die Feier des Karate-Tages statt.

Seit ca. 1930 wird an diesem Tag jedes Jahr das Karate gefeiert, meist in der Form kleiner Lehrgänge und gemeinsamer Trainingseinheiten. Hintergrund dieses internen Feiertages ist, dass sich 1930 Karate-Großmeister Ankoh Itosu mit anderen Großmeistern versammelte, um Karate der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, indem aus der einst geheimen Kampfkunst ein System entwickelt wurde, welches auch an Schulen und mit größeren Schülerzahlen (damals hatte jeder Meister nur eine handvoll auserlesene Schüler) unterrichtet werden konnte. Dies war die Geburtsstunde des Karate-Do, welches für jedermann zugänglich war. Zu diesem Zwecke wurden auch spezielle Katas (festgelegte Bewegungsabläufe zum Training des Körpers) herangezogen und entwickelt (z.B. die fünf Pinan-Katas, im modernen japanischen Karate als Heian bezeichnet), welche Anfängern den Zugang zu den oft schwierigen und für den ungeschulten Körper unmöglichen Techniken ermöglichten.

Auch in Kelheim wurde diesbezüglich ein Lehrgang mit einer traditionellen Kata abgehalten, bei welchem das Langquaider Dojo mit Sensei Matthias Weingartner vertreten war.
Gleich im Anschluss fand am Samstag und Sonntag noch ein mehrstündiger Prüfungsvorbereitungslehrgang für Braun- & Schwarzgürtel statt, siehe Bild.

Am 10. November 2013, Kategorie(n): Allgemein, News von