Spaß und Sport bis zum Umfallen

Super Stimmung bei Takeshi-Turnier

 

 

(ab). Es war eines der größten Sportereignisse, das in Schierling stattfand: Das Takeshi-Turnier der SG Handball Schierling/Langquaid am vergangenen Wochenende beim TV-Gelände in Schierling. Über 60 Handballmannschaften waren angereist, um ihr Können im Handball zu beweisen und viel Spaß bei den Spielen und dem ganzen Drumherum zu haben. Eine Mannschaft war sogar aus Harsewinkel, aus der Nähe von Bielefeld.

Etappe 1. Das Schlammloch

Eröffnet wurde das Turnier mit einem großartigen Einzug um 9 Uhr morgens am Samstag. Alle Mannschaften wurden einzeln begrüßt und viel Glück und Fairness bei den Spielen gewünscht. Bürgermeister Christian Kiendl sprach ein kurzes Grußwort. Für TV Vorstand Richard Rohrer gab es sogar eine kleine Überraschung. Da er just an diesem Samstag seinen 60. Geburtstag feierte, sangen die Mannschaften ein Ständchen. Ein Handballnationaltrikot mit der Nummer 60 war das Geschenk.

Und dann gingen die Spiele los. Auf dem Fußballplatz, das zu sechs Handballfeldern umfunktioniert worden war, die Handballspiele. Am Samstag die etwas älteren der A-, B-und C-Jugend und am Sonntag die Jüngeren der Minis, E- und D-Jugend. Stets um das Feld herum feuerten Fans die Spiele an und kommentierten. Dazwischen mussten am Samstag die Takeshi-Stationen bestritten werden. Diese bestanden aus den Disziplinen Schlammloch, Hindernislauf, Tarzanspiel, Surfen und Drachensee. Im Finale kämpften mit Booby-Cars, Helm, Zielscheibe und Spritzpistole die besten zehn Teilnehmer gegen den Takeshi-Fürsten und seine vier Leibwächter.

Der Sturm der Burg

Fürst Takeshi in Aktion

Gegenseitig spritzen sie sich die Helme nass. Wessen Papierzeichen durchgespritzt war, musste ausscheiden. Und auch bei den Handballspielen wurde Einmaliges geboten. Die Spieler zeigten Einsatz und kämpften um jeden Ball. Erst recht Spaß machte das Zusehen bei den Takeshistationen, wo sich die Spieler mit Inbrunst und Eifer in den Schlamm stürzten, wenn es darum ging, ein Holzklötzchen zu ergattern und eine Station weiter zu kommen. Hürden wurden übersprungen und a là Tarzan schwangen sich die Sportler über den kleinen Teich.
Welch gute Stimmung herrschte konnte der Besucher überall sehen. Die Zuschauer relaxten im Schatten, wenn es recht heiß wurde tummelten sich die Jugendlichen wieder im Schlammloch oder in der vorbei fließenden Laber. “Es ist so schön hier” schwärmten die Angereisten.
Samstagabend die Karaoke Show- ein Aufgebot der Extraklasse. Thomas Olbrich war zuständig für die Technik, Hanna Hofstetter und Kerstin Schweiger führten mit Witz und Spaß durch den Abend. Jeder sang so gut er konnte, oft auch zu zweit oder dritt. Kein schlechtes Wort nur aufmunternde Rufe und heftigen Beifall gab es zu hören.
Überhaupt war dieses großartige Fest nur möglich, weil sich das Organisationsteam um den Vorstand Reinhold Rüsing einmalig einsetzte. Die Aufgaben waren gut aufgeteilt. Wolfgang Ettlinger, Daniel Spaczek und Sandra Hüttner übernahmen die Verwaltung, riefen die Mannschaften aus und berechneten die Plätze. Richard Lederer hatte für die Takeshi Disziplinen gesorgt, Walter Gmeinwieser fürs leibliche Wohl, Georg und Stefan Klingl für den Aufbau und Uschi Schleppüber für die gesamte Einteilung der Helfer. Bärbel und Berthold Kick unterstützten das Organisationsteam bei allen Belangen. Vorstand Rüsing lobt aber auch die vielen Eltern, die jederzeit einsatzbereit waren und auch viele Kuchenspenden brachten. “Toll auch unsere Jungs der A-Jugend”, meint er stolz. “Die waren letzte Woche wirklich alle jeden Tag hier zum Aufbauen.”
Wenn sich so viele ins Zeug gelegt haben, ist es umso schöner, wenn das Fest gelungen ist. Und das ist es auf jeden Fall. Ausnahmslos lobten die Teilnehmer. “Es war wirklich super, wir kommen wieder.”

Quelle. Allgemeine Laberzeitung, www.idowa.de
Eindrücke vom Takeshi-Turnier. (Foto: vv)

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Am 26. Juni 2012, Kategorie(n): Handball, News, Presse von

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